Donnerstag, 9. August 2007

08.08 Hochwasser

Heute gibt´s kein aktuelles Foto! Ach kommt, Kinder´s, nicht sofort wegklicken! Aber das, was wir heute geschafft haben, ist gefüllt von Interessantlosigkeit. Wer will denn schon sehen, wie der Boden der Veranstaltungsjurte langsam Gestalt gewinnt?

Gegen 15:30 Uhr mussten wir eh abbrechen, da ein kleiner, unsympathischer Regen startete. Dieser kleiner, unsympathischer Regen war so nett, ließ er doch die örtlichen Sirenen um 22:45 Uhr aufheulen. Die Bevölkerung der Berner Matte, die direkt an der Aare liegt, musste vor einer Überschwemmung gewarnt werden. Wir hatten schon befürchtet, jetzt bricht hier auch mal ein Krieg aus!
Sind die Berge voll, ist die Aare voll. Ist die Aare voll, singen die Sirenen doll. Singen die Sirenen doll, sind bald die Keller voll, und zwar die von der Berner Matte.

Die Zeitungen haben endlich wieder was zum Berichten. Die Schlagzeilen der letzten Wochen waren aber auch nur zum Schnarchen!

Kleiner Auszug der letzten Aufreisser:
Ein Storch hat sich ein Bein gebrochen, Bäckerei hastenichtgesehen muß der Konkurrenz weichen, keine Bettler mehr im Bahnhof... (Klasse, die stehen jetzt vor dem... toll!)

Achtung Reporter! Falls ihr wieder einen 3-Seitigen Bericht über einen Hamster schreiben wollt, der klasse Spagat oder Pfandflschenjonglieren kann, kommt mal bei den Jurten im Inselspital vorbei! Dieses Projekt ist EINMALIG in der Welt! Und wenn´s denn doch mal einer nachbaut, waren wir und ihr die ERSTEN!
Ich höre schon das Redaktiongespräch der Berner Zeitung! Reporter: Ich habe hier einen einmaligen Bericht mit 3 Jurten im Inselspital! Redakteur: Ist ja aufregend! Kann ich noch mal den Bericht von dem Storch, der sich auch noch das zweite Bein gebrochen hat, aus dem Archiv haben?

Spruch des Tages: Ein Storch als Krüppel ist nicht wirklich der Frankenbringer!

07.08 Das glänzende Dutzend

Lammfleisch, Ziegenmilch, Schafskäse, alles da! Die Herde ist komplett. Temporär waren zwei echte Tiere zu sehen, ein Schimpanse und ein Urang Utan, die sind aber freilaufend und gehören nicht zur Installation...



Vor der Vereinigung mit der Herde suchte Thomas, das Lamm, einen Kontakt mit einem Alien herzustellen. Kam aber nicht dazu, da er der Tätschelei der Passanten aushalten musste...
Eine junge Frau wollte ihn gleich für ihren Garten mitnehmen. O-Ton: Fällt doch gar nicht auf, wenn es fehlt...

Wir haben ihr dann alternativ den kleinen Freund mit den zwei Armen angeboten, doch den hat sie schon an ihrer Hauswand stehen, ach was?



Zwei Mütter mit irren vielen Kindern, quasi ein Kindergarten mit nur zwei verschiedenen Nachnahmen, standen vor den zur Schau gestellten Tieren. Eines der Kinder schuf den Dialog des Tages:

"Kann ich mal auf diesem Pferd reiten?" Das ist kein Pferd, das ist eine Ziege! "Ich weiß, wie eine Ziege aussieht!" Deine Nase wird gerade etwas länger, Pinocchio! Las dir doch mal von deiner Mutter erklären, was ein Pferd ist! "Hmm, darf ich dann mal auf der Ziege reiten?"

06.08 Die Stalljurte füllt sich mit Leben

Die ersten 6 Tiere sind nun fest mit dem Boden verbunden. Gleichzeitig wurden sie miteinander elektrisch, unsichtbar verdrahtet. Die Leitungen liegen in den Beinen und führen in den Hohlkörper. Klingt einfach, ist es aber nicht, da zuerst der Boden fest verlegt sein muß, um die Tiere zu befestigen. Also a . Babyschritte. Häppchenweise. Dröpje for Dröpje.





Das internationale Kennzeichen für einen Darmausgang?




Mit der Decke fühlt sich der Mergel mergeliger an ...

PS: Ich wollte zuerst unter die Jurte kriechen, brach den Plan jedoch ab, denn die Kamera hat keinen Weitwinkel oder eine Panoramaaufnahme, die mich ganz auf´s Bild bekommt...
Daher kam der Mohammed hier zum Einsatz...(dafür friert er aber schneller!)

Mittwoch, 8. August 2007

05.08 Expedition BERN

Heute schauten wir mal hinter den Kulissen von Bern!
Dieses Schild fanden wir an einer nicht wirklich spektakulären Haustür am Rande der Innenstadt.



Pardon, ist das ein Gefängnis mit Freilauf oder ein Wohnhaus? Ohne Schlüssel geht hier ja gar nichts! Wenn Sonntags der Besuch schellt, hört der garantiert: Kleinen Augenblick, ich komme runter und mache euch auf!
Ist diese Angst hier in Bern berechtigt? Wir haben auf der Baustelle eine Digitalkamera schön platziert auf Vatter´s Schreibtisch über Nacht liegen gelassen, sie ist immer noch in unseren Besitz...


Unser Vatter! Ich habe es doch gewusst! Sein eigener Laden in Bern! Wohlmöglich gehören ihm noch 43% Land von Südafrika, 51% Marktanteile von Sony,
aktueller Besitzer der Hilton-Hotelkette und der Mond gehört ihm auch noch, Sonnen wie Schattenseite!



Montag, 6. August 2007

04.08 Die Jurtensekte trennt sich

Der Vatter ist wech! 07:15 Uhr, Vatter und Schoschi treten die Heimreise an! Schoschi muß nächste Woche in die Berufsschule, Vatter hat Heimarbeiten zu erledigen. Wir, Mo und ich, bleiben als der HARTE KERN hier, um die Montage abzuschließen!

Jedenfalls bis 07:16 Uhr.
Bella Italia, Jedo di Jesolo, wir kommen!

NEEEIN, ein kleiner Scherz, wir ziehen die Jurten durch, sind ja auch schon seit Anfang 2007 mit ihnen Beschäftigt und ersehnen den Abschluss der Montage.

Also brav zurück zur Baustelle. Kein Strand, kein Meer, keine tollen, ja nee, is klar. Den Traumsand aus dem Kopf geschüttelt, und sich wieder den Schafen gewidmet. Ist ja auch was tolles, määh

Die Positionen der Tiere wurden durch´s Professorenaugenmaß festgelegt. Um (unsere) Verwirrungen zu vermeiden, habe ich den Aluminiumkörpern Namen gegeben, rein zufällig natürlich. Thomas, Iris, Adolf, Kim, Heidi, Peter, Mow, Harry, Ayse, Lisa, Toni. Den letzten Namen durfte ich nicht selber wählen!
Der Bestimmung des Künstler´s: "Die soll Helga heißen"! Schade, ich habe leider vor seiner Abreise nicht nachgefragt, warum nur? Isses die Exfrau? Die heimliche Geliebte? DIE Frau der schlaflosen Träume? Das Mädchen aus der Jugendzeit? Die Zukünftige (vielleicht hellseherische Fähigkeiten)? Die nächste Auftraggeberin? Es ist nur eine Spekulation, die ich aber hier noch beantworten werde.




Millimetergenau!





Die Positionen stehen fest...




unsere Koordinaten auch!

Der Spruch des Tages von einer Passantin, die gesehen hat, wie wir ein Stromkabel in einem der Schafe verlegt haben:
Werden die Schafe von innen beleuchtet?

Kleine Anmerkung: Die Schafe werden im Winter beheizt, damit sie sich in dieser Jahreszeit Lebensecht anfühlen...

03.08 Die 5 JURTIES!


Von links nach Rechts: Harizoto Marapidis, Mohammed Balkaa, Professor Thomas Huber, Harald König, Michael Rosenkranz

Das Team besteht aus:

Denker, Erschaffer, Hersteller, Produzenten, Kameramänner, Positionierer, Helfer, Bauern, Sprücheklopfer, Maler, Schreiner, Schlosser, Elektroniker, Fundamentierer, Schweißer, Blogger, Künstler, Projektbeschleuniger, Busfahrer, Elektriker, Skyper, Realisierer, Zeichner, Weltverbesserer, Masseure, Liebhabären, Baumschützer und noch so vieles mehr!


Die 6er Jurte ist fertig!

Sonntag, 5. August 2007

02.08 Professor Huber räumt sein Baby ein

Die 2.te Lieferung ist da. Dabei sind u.A. über 1500 Tontöpfe, die für die kleinste Jurte bestimmt sind. Wir, das Metallprojekte - Team, sind mit Sicherheit in der Lage, die Jurte mit Töpfen zu füllen. Doch haben wir das künstlerische Auge? Die nötige Ruhe? Das feine Händchen? Blicken wir dreidimensional?
Tief, ganz tief ist jeder von uns ein Künstler! Können wir deshalb den Schöpfer dieses Projektes mit unserer Auffassung von Kunst befriedigen? Diese Frage steht im Raum!

Und dort bleibt sie auch, Professor Thomas Huber hat persöhnlich die Tontöpfe platziert. Und das ist auch gut so, bevor sich 3-4 schwarze T-Shirt Träger um Positionen streiten, die am Ende sowieso aus dem Schöpferauge herausgesehen nicht gehen!





Zum vergößern auf´s Bild klicken, ohha, dieser Hinweiß kommt dann doch schon nach einem Monat Bloggerei. ffffoooaaaah